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Alma - Der Film
Teil 2: Die Windsbraut
Während des ersten Weltkriegs ist Alma Mahler-Werfel
in einer ekstatischen
Liebesbeziehung dem Maler Oskar Kokoschka verbunden. Als enfant
terrible
der Wiener Kunstszene verliert sich der Maler, Grafiker und
Schriftsteller immer wieder in Exzessen der Leidenschaft und
Eifersucht. Seiner Geliebten zu Ehren malt Kokoschka sein
Meisterwerk, die »Windsbraut«. Im zweiten Teil
der Trilogie "ALMA" nehmen die Geschehnisse in den
Kriegswirren um 1914 entscheidenden Einfluß auf das
Schicksal der letzten femme fatale des 20. Jahrhunderts.
Als Alma von Oskar Kokoschka schwanger wird und sich entschließt
das Kind
abzutreiben, bedeutet das den Anfang vom Ende ihrer leidenschaftlich-neurotischen
Affäre. Auf Almas Verlangen hin zieht Oskar Kokoschka,
in den Krieg und wird an der russischen Front schwer verwundet.
Im Delirium träumt er von einer AlmaPuppe, die er
später naturgetreu anfertigen lassen wird. Plötzlich
ertönen Lautsprecherdurchsagen, Züge fahren ein,
der Speisesaal des Sanatoriums verwandelt sich in ein Restaurant
des Berliner Bahnhofs Zoo im Kriegsjahr 1915. Alma nimmt von
ihrer zurückgewonnenen Liebe, Walter Gropius, Abschied,
der als Offizier ebenfalls an die Front muß. Die Liebenden
eilen hinaus ins Freie, wo das erleuchtete Sanatorium den
abfahrenden Zug darstellt.
Während Gropius an der Front weilt, lernt Alma den jungen
Dichter Franz
Werfel kennen und verliebt sich in ihn. Als die beiden sich
im siebten Monat von Almas Schwangerschaft zügellos ihren
Begierden hingeben, verliert Alma das Kind und wird im Krankenhaus
von ihrem Ehemann Gropius überrascht,
der die sofortige Scheidung verlangt und damit aus Almas Leben
für immer
verschwindet. Oskar Kokoschka hat sich aus Enttäuschung
über den Verlust
der Geliebten eine lebensgroße Puppe nach dem Vorbild
Almas nachbilden
lassen. Alle Ehemänner, Liebhaber und Verehrer seiner
ehemaligen Geliebten
sind zu einem nächtlichen Maskenball geladen, und ziehen
in den mit
hunderten Kerzen erleuchteten Speisesaal ein, um sich an Alma
zu rächen.
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