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Das Polydrama
«Alma» ist ein Polydrama und eine theatralische
Reise in den Fußstapfen einer Frau, Alma MahlerGropiusKokoschkaWerfel,
die durch die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts reiste
und leidenschaftliche Begegnungen und Trennungen mit Personen
durchlebte, die das Erbe der Menschheit bereichert haben.
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| Joshua Sobol |
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Polydrama deshalb, weil es aus mehreren miteinander verwobenen
Handlungssträngen besteht, die parallel an verschiedenen
Orten stattfinden und gespielt werden.
Theatralische Reise, da die ausgetretenen Wege des auf Konflikt
und Situation basierenden Schauspiels verlassen werden und
die Möglichkeiten eines Reise-Dramas verwendet werden,
in denen die Protagonistin nicht in eine einzige Handlung
oder einen einzigen Konflikt gefangen oder verwickelt ist,
sondern auf einer nach allen Seiten offenen Straße dahinreist,
sich in Menschen ver-liebt und ent-liebt, die auftauchen und
wieder verschwinden und für einige Momente die Route
der Reisenden kreuzen.
Der Beobachter wird eingeladen, die bewegungslose Haltung
des Zusehers eines konventionellen Schauspiels zu verlassen
und sie durch die Aktivität und die Mobilität des
Reisenden zu ersetzen. Daher wird der Zuseher ein Weggefährte,
der durch dieses Reise-Drama reisenden Figuren, der die Ereignisse,
den Weg und die Person, der er nach jedem Ereignis folgt,
selbst auswählt, und dadurch seine eigene Version des
Polydramas aufbaut, zerstört und erneut entstehen läßt.
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